Das letzte mal in diesem Jahr: -Rabenmütteralltag-

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Ein letztes mal schreibe ich Euch dieses Jahr über meine Rabenmütterqualitäten:

Rabenmutter-Klischee I:

„Sie ist so unstrukturiert!“ 

– Ja. Das stimmt schon irgendwo;) Alles, was nicht auf Listen steht, geht mir durch. Alles, was ich nicht lange vorher plane, schaffe ich gar nicht erst. Aber ich bin halt ein Listen-Mensch. Und Püppilotta und ich können grobe Wechsel im Alltagsablauf nicht ab *g*.

Rabenmutter-Klischee II:

„Das Kind isst, was es will!“

Jopp.

Mit Püppilotta ums Essen zu streiten ist so sinnvoll, wie mit einem Wal einen Berg zu besteigen. Also lasse ich es. Und siehe da: Mein Kind weiß, was es will!
Sie stellt meine ganze Ernährung auf den Kopf, was aber keineswegs schlecht ist, weil ich durch sie auf die regelmäßigen Mahlzeiten achte. Und da kann man sich auf Püppilottas Uhrwerk verlassen: Sie muss fünf Mahlzeiten am Tag haben, sonst ist die furchtbar grantig… Mein Kind liebt Obst, so viel wie jetzt habe ich mein ganzes Leben noch nicht gegessen;) Und ohne ein warmes Mittagessen braucht man den Rest des Tages nicht glauben, dass man mit ihr irgendetwas anstellen könnte^^

Rabenmutter-Klischee III:

„Die lässt das Kind Fernsehen!“

– Ja. Und zwar genau diese Sendungen:
Sam der Feuerwehrmann und Caillou.

Inzwischen wird Caillou durch die Sendung mit der Maus verdrängt, aber mal ehrlich: Wenn das Kind vor Lachen laut kreischt, dann kann das so furchtbar nicht sein, oder? Und eine dieser Sendungen dauert etwa 10 Minuten.

Sonst noch was?

Rabenmutter-Klischee IV:

„Das Kind ist ständig falsch angezogen!“

Okay. Okay.

Ich gebe zu: Manchmal ist es mir dieses Jahr durchgegangen, vor dem kurzen Weg durch die Stadt auf das Thermometer zu sehen. Aber doof bin ich ja nicht, dann hat Püppilotta mal kurzerhand meine Jacke anbekommen;) Und das sieht nicht nur ulkig aus sondern riecht auch noch so toll nach Mama, dass die Maus in dem Kuschelnest im Buggy mal eben ein Mittagsschläfchen gehalten hat.

 

So. Hat noch jemand einen Grund zu meckern? 😉

Ich denke, dass es immer noch das aller wichtigste ist, für sein Kind da zu sein. Und zwar mit vollem Herzen.

Und ich glaube noch mehr wie ich, kann man das nicht.

Ganz allerliebste Grüße:)

Eure Mira mit Ganz-groß-Püppilotta

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