Der erste Schritt in die richtige Richtung kam ganz ungeplant:

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Eine unglaubliche Wohltat durfte ich im Krankenhaus erfahren. Denn mit wahnsinnigen Unterleibschmerzen, die mich teilweise richtig ausknockten, wurde ich stationär in der Gynekologie des Krankenhauses aufgenommen. Noch erst mal ohne mein Baby.

Dort konnte ich mich einmal richtig ausschlafen. Aber bereits am nächsten Tag ging es mir vor Sehnsucht nach meinem Baby sehr schlecht. Und da ich voraussichtlich länger bleiben würde, wurden Püppi UND DER PAPA (!) ebenfalls mit aufgenommen.

Ab diesem Zeitpunkt erging es mir mit einem mal von Tag zu Tag besser!!! Denn nun bekam ich genau die Aufmerksamkeit, die ich mir in dem Krankenhaus, in dem ich entbunden hatte, eigentlich erhofft hatte:

Da wir die einzigen mit Neugeborenem waren, waren die Kinderkrankenschwestern geradezu entzückt, und schauten öfter vorbei, als eigentlich notwendig.

Mein Frauenarzt behandelte nicht nur medikamentös die Infektion, sondern auch mit Akupunktur und langen Gesprächen den „Allgemeinzustand“. Zum Glück ist er einer der Ärzte, die die ganzheitliche Medizin bevorzugen!!!

Ich musste mich nur um mich selber kümmern, und so weit es ging um Püppi, ansonsten haben wir sehr viel gekuschelt, und die Ruhe genossen.

Und als ich so fit war, dass ich wieder gehen konnte, saßen Püppi und ich stundenlang in der Spätsommersonne…

Es war genau so, wie ich mir die ersten Tage des Wochenbettes immer ausgemalt hatte.

Und ich konnte endlich das Leben mit Baby genießen!!!

 


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