Die Herzblutmama wird Teilzeitmama und bleibt doch Vollzeitmama

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Gar nicht so einfach: Mit dem wenigen Geld haushalten, dass wir, Mama in Elternzeit und Papa in Ausbildung im Monat zur Verfügung haben.
Da ich definitiv nicht schon nach 12 Monaten wieder arbeiten gehen möchte, wird das wenige Elterngeld ja auch noch halbiert… Als wenn ein Baby, dessen Mama bei ihm bleiben möchre, weniger Bedürfnisse hätte??!
… Und für die Betreuungspauschale ist Püppilotta 3 Tage ZU FRÜH geboren. Unfassbar…

Nun ja, aber mein Frustschrei muss im Himmel erhört worden sein.
Denn nun darf ich einen Teilzeitjob von zu Haus aus ausüben. 
Sehr genial:)))
Allerdings: Nun heißt es: 20 Stunden die Woche irgendwie am Computer sitzen, ohne Püppilotta auf dem Schoß. Dafür aber entweder im Laufstall oder im Bett. Schlafend versteht sich.
Die Stunden sind eh die besten. Wenn Püppi schläft kann ich ganz ohne Sorge, ihr nicht gerecht zu werden, meiner Arbeit nachgehen.

Ja, das schlechte Gewissen von uns Mamas.
Und nicht nur das eigene Gewissen klopf meckernd an. Auch die Schwiegermutter kann es absolut nicht verstehen, dass eine Frau Mutter nicht nur mit Baby und Haushalt froh sein kann. DerTeilzeitjob ist eindeutig ein Zeichen von Herzlosigkeit für sie.

Dabei bin ich doch alles andere als Herzlos??!  Nach wie vor ist meine Püppilotta das aller Größte für mich!!!

Ich liebe meinen neuen Job, und unser Leben sollte doch eigentlich einfacher werden mit ihm…
Hoffentlich kann ich beweisen, dass eine Mutter beides unter einen Hut bekommt:)


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