Die Sammlung der KS-Fragen / Tipps:

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Den ersten Beitrag, den ich hier einstellen möchte habe ich  in der Facebookgruppe zum Thema Kaiserschnitt bekommen. Danke liebe Katrin für diesen wirklich tollen Tipp, ich werde mich gleich mal auf der Seite umschauen!!

Ich glaube die geben auch nicht so krasse Schmerzmittel weil das Stillen ja auch mit dranhängt und alles was der Körper der Frau aufnimmt, gibt sie mit der Muttermilch weiter. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, dass die Mütter mit starken Schmerzen auskommen müssen. Denn auch diesen Stress gibt die Mutter mit der Milch weiter. Es ist also schwer, eine optimale Lösung dafür zu finden. Man darf nie vergessen, dass der Kaiserschnitt eine OP ist und das die Schmerzen danach sehr stark sind. Die Ärzte und Hebammen müssten in einigen Kliniken schon mehr auf die Sensibilität der Mütter geschult werden. Zwei Tipps vielleicht noch an zukünftige Kaiserschnittmamas: Mal fragen, ob die auch Partnerschaftszimmer im Krankenhaus anbieten. Da muss zwar der Partner was dafür bezahlen aber kann sich mit ums Baby kümmern und euch damit sehr unterstützen. Auch seid ihr dadurch nicht so „ausgeliefert“ gegenüber Ärzten und anderem Personal. Auch könnte man mal schauen, ob das Krankenhaus als „babyfreundliches Krankenhaus“ zertifiziert ist. Weitere Infos u. a. auch zu den Zertifizierungskriterien findet ihr unter www.babyfreundlich.org

 

Ein anderer Beitrag macht mich persönlich wirklich traurig und irgendwie bös: Das ist zum Glück nicht Normalität!!! Aber: Falls Ihr so behandelt werdet, gebe ich euch die Freiheit, laut loszubrüllen, dass denen die Ohren abfallen. Dann bekommt ihr nämlich (trotz Stillen!!!!) auch Schmerzmittel, die helfen;)

Also ich (26) habe zwei Notkaiserschnitte hinter mir.Bin mir bei jeden davon vorgekommen wie auf dem Metzgertisch und richtige Medikamente für Schmerzen habe ich hinterher auch nicht bekommen.Ich bin kein schmerzempfindlicher Mensch, aber das waren extreme schmerzen.Und mir wurde sogar vom Chefarzt gesagt, dass ich keine stärkeren Schmerzmittel bekomme und dass ich das so aushalten muss.Fand das die größte Frechheit. Ich musste auch schon paar Stunden danach aufstehn und das von alleine (ohne Hilfe von einer Schwester).Das wünsche ich echt keinen was ich da im Krankenhaus erlebt habe.Und ich muss auch dazu sagen, dass ich nach dem Krankenhaus noch sehr lange schmerzen hatte. So sein Kind auf die Welt bringen zu müssen ist echt ein Horror.

 

Die vielen Berichte zeigen allerdings ein großes Problem, dass sich eigentlich ganz einfach beheben lässt:

KOMMUNIKATION!!!!

Also, bitte bitte, macht den Mund auf, auch wenn alle Menschen einem das Gefühl geben dadurch zum  Störfaktor zu werden. Ich meine ja keinen Notkaiserschnitt, bei dem es um Sekunden geht, ich glaube das wissen aber auch alle, die bei der Diskussion mitgemacht haben… Lasst euch alles erklären, was euch Angst macht (auch während der OP), denn bei mir wären so viele ziemlich blöde Panikattacken nicht nötig gewesen …ich sag nur: ICH FALLE VOM TISCH^^ Das Gefühl hatten ja wirklich ALLE, und nein, man fällt nicht, lasst euch erklären warum die da unten so herumruckeln, und dann werdet ihr die Antwort vielleicht in Form eines Schreis vom neuen Erdenbürger bekommen:-)

…Fragt nach angemessenen Schmerzmitteln, und konfrontiert die Ärzte ruhig auch mit der Information von „außen“. Ich denke, viele Sachen werden oft halt traditionell so oder so in einem KH gehalten. Und dann gibt es hier und dort halt generell kein Schmerzmittel für stillende Mütter. Allerdings könnte es auch sein, dass diese Abteilungen schon sehr lange ihre Konzepte nicht mehr überarbeitet haben *g**

Dann: Wenn ihr im Vornherein planen könnt, lasst den Besuch am ersten Tag weg, und bestellt lieber eine Person, die für euch ein wenig helfend zur Seite steht. Vielleicht ist es der Partner, oder die eigene Mutter. Denn diese können euch in Ruhe aus dem Bett helfen und haben nicht noch 35 andere meckernde Mamas im Nacken (was ja leider Realität auf Wöchnerinnenstationen ist, wie überall anders auch ist es personell einfach eng…).

Es entstehen viele Missverständnisse schon allein dadurch, dass die Schwestern nun einmal so ungefähr zehn mal jeden Tag eine frisch operierte Mutter aus dem Bett „jagen“ müssen, und da ist man halt irgendwann etwas …naja ich sag mal „routinierter“?! Ich glaube, die meinen es nicht wirklich böse mit uns, oder liest hier zufällig eine Krankenschwester von einer Entbindungstation mit, die es anders sieht??? 😛

Und vielleicht hilft generell der Gedanke, dass es alles eine schöne Geburt wird. Die Grundeinstellung mit der ich in die Geburt gehe, ist auch meist das Ergebnis. Also, informiert euch so viel, dass ihr nicht panisch an den Tag denken müsst. Aber bitte bei eurem Arzt / eurer Ärztin, NICHT IM INTERNET (hahaha, sagt jemand der einen Artikel im Internet stellt…). Denn man kann auch zu viele Infos aufgetischt bekommen, die man eigentlich gar nicht so genau wissen will *g*

So, so weit zum Thema erst einmal.

Liebe Grüße

Eure Mira


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