Ein Tag Halbtagsmami:

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05:49 Uhr
ein Fuß boxt sich in Richtung meiner Schulter. Ich sehe auf den Wecker und fluche innnerlich warum Püppi mich immer so kurz vorm Wecker treten muss, dass ein nochmaliges in die Kissen kuscheln keinen Sinn mehr ergibt…

06:10
Ein Seitenhieb trifft meine Rippen.
Und ich falle aus dem Bett, weil ich im Halbschlafkoma irgebdwie dann doch den Wecker überhört habe.

Ich krabble vorsichtig an Püppilotta herum und stelle Wasser für den Kaffee auf.
Dann husche ich ins Bad und – höre Püppilottas Wutschrei, weil ich ohne sie aufgestanden bin.
Grummeln gehe ich zurück an mein Bett und hole sie mit ins Bad. Dort ist sie mit einem mal hellwach und verteilt vor Freude kreischend das Wasser aus der Dusche im ganzen Bad.

06:30 Uhr
Wir frühstücken.
Nicht ohne einmal Kakaoumwerfen.
Wegen der potentiellen Kaffeeumschmeißgefahr gibts morgens prophylaktisch zwei Tassen Kaffee. Fällt keiner um, trinke ich den zweiten zwischen Teddy-unterm-Bett-rausziehen und Haustürschlüssel aus der Duplo-Kiste-Fischen (klar braucht auch das Bobbycar einen vernünftigen Schlüssel^^)
Der zweite Kaffee ist kalt.

07:00 dies ist die GEPLANTE “ aus-dem-Haus-geh-Uhrzeit“

07:10
Wir verlassen wirklich das Haus.

07:25 am Kindergarten angekommen heißt es Abschied nehmen.
Mama nach wie vor mit Kloß im Hals.
Püppilotta dreht sich inzwischen meist nicht einmal mehr um…

Wenn ich es schaffe meinen Blick von der spielenden Maus abzuwenden heißt es:
Mira, RENN!
Der Zug fährt um 07:50 ab…

Wenn ich erst einmal im Zug sitze beginnt ein ganz gewöhnlicher Angestellten-Arbeitstag, der um 13 Uhr endet.

Mit dem Zug im Heimatort angekommen geht es im Eilschritt nach Hause, um wenistens beim Abholen im Kindergarten bequeme Kleidung an zu haben.
Schnell wird aufgeräumt, die Wäsche gemacht und dann:
Die Maus abholen!

Ab jetzt wird gemeinsam der Rest des Tages mit Literatur, Musikunterricht und sonstiger Bildung verbracht. Wir scheuen keine Möglichkeiten
Naja… jedenfalls könnten das die Nachbarn glauben^^


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