Püppilotta wird bald FÜNF!

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Liebe Leser,

ja, die Zeit rennt. Habe ich mich nicht gerade erst darüber gewundert, dass Püppilotta schon bald vier wird?

Und nun ist es schon bald so weit:
Wir stehen kurz vor Geburtstag Nummer FÜNF!

Mein Mamaherz jubelt. Und gleichzeitig wird es immer wieder etwas wehmütig: So wird das Mädchen doch immer selbstständiger. Undglaublich, was für einen Sprung sie in den letzten Monaten gemacht hat:
Sie ist komplett aus dem Kleinkindalter herausgewachsen. Mental ein Vorschulkind, körperlich ein Schulkind.

Manchmal ein Klugscheißer, manchmal mit Fragen Löchernd, manchmal vorlaut.

Und manchmal: Ein bisschen wieder mein „Baby“, wenn sie sich in meinen Schoß kuschelt beim Vorlesen oder traurig ist und sich von mir im Arm schaukeln lässt.

Sie macht derzeit viele, viele erste Erfahrungen von Streitereien im Kindergarten durch, was sie sehr belastet. Ihr bester Freund ist inzwischen mehr am Spiel mit anderen Jungs interessiert und die Unterschiede zwischen Mädchen-Spielen und Rabauken-Jungs kommen immer mehr zu Tage;)
Da kommen erste Eifersüchteleien vor, Kummer über gesagte Worte („Ich spiel nicht mehr mit dir!“, was ja in dem ALter oft nur kurz anhält aber jedes Kind erst einmal verunsichert…), das Verständnis für das Anpassen in Situationen (es wird nicht immer das gespielt, was ich gerade so gerne möchte) muss sich entwickeln.

Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die meistens aber in die positive Richtung schwingt: Püppilotta liebt ihren Kindergarten, die Menschen dort und die Spiele.

Aber kennt ihr das Gefühl, dass man als Mutter jeden Schmerz vom Kind fern halten möchte?

Das wäre natürlich absolut kontraproduktiv für eine gesunde Entwicklung, aber kostet immer viel Überwindung. Mein Superglucken-Übermutter-Herz ist oft am protestieren, will sich oft nur schütteln vor Sorge und muss sich die Augen zuhalten, wenn die Maus mal wieder etwas lernen muss…

Nun naht der Geburtstag, an dem Püppilotta endlich ein waschechter „Wackelzahn“ im Kindergarten wird.

Sie ist dann eine der „ganz Großen“ gehört zu denen, die schon über den Zaun des Kindergartens hinweg in Richtung Schule schauen. Sehnsüchtig, stolz und voller Erwartung.

Und das Gefühl ist so schön, ich weiß noch genau, wie hibbelig ich mit fünf war;) Die Schule konnte nicht schnell genug anfangen (und dann nicht schnell genug enden^^).

Ihren Geburtstag feiern wir übrigens mit Jungs. Sie lädt zu ihrer Feier nur vier Jungs ein, und ich finde es albern, jetzt aus Prinzip da noch ein Mädchen einzuladen;)

Wir werden entweder im Park bei uns ein Picknick machen oder einen Tag im Zoo in Münster verbringen.

Und Geschenke gibt es natürlich auch!

Ihre Wunschliste ist sehr überschaubar:

  • Ein Reiterparcours muss her, damit ihre Schleichpferde endlich mal Turniere bestreiten können
  • Eigenes Geschirr ist wohl gerade im Kindergarten hoch im Kurs (also natürlich bei den Kindern zu Hause, aber sie sieht es dann dort)
  • Und ein großes weißes Pferd (am liebsten in natura) muss her.

Das ist machbar, oder was sagt ihr?

Ich bin gespannt, was das neue Lebensjahr mit sich bringt;)

Und werde Euch natürlich von den Vorbereitungen berichten!

Liebe Grüße

Eure Mira

 


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