Hochsensibilität bei Kindern

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Heute werde ich mich nochmals intensiver mit dem Thema Hochsensibilität bei Kindern auseinander setzen.

In den letzten Wochen hat sich deutlich gezeigt, wie sich die Hochsensibilität aus Püppilotta auswirkt, und da so viele Eltern ähnliche Situationen kennen, werde ich es einfach weitergeben, wie unsere Erfahrungen damit sind.

Einen nicht unbedeutenden Vorteil hat meine Maus ja:

Ich weiß genau wie es ihr ergeht, wodurch ich sie besser verstehen kann als die meisten anderen Menschen in ihrer Umgebung.

Eine typische Situation ist zum Beispiel diese hier:

Morgens trinkt Püppilotta immer als erstes einen warmen Kakao. Jedoch heißt warm, dass er auf das Grad genau temperiert sein muss. Ist auch nur eine Abweichung von einem lausigen einzigen Grad da, weint sie los, weil er zu heiß / zu kalt ist…

Und das habe ich inzwischen mehrmals überprüft, da ich zunächst dachte, ich hätte den Kakao wirklich zu heiß gemacht (Panik…^^). Es sind genau 27°C gefordert!

Eine andere Situation:

Beim Einkaufen ist sie manchmal so überladen mit Eindrücken (ich sage nur: Weihnachten… Überall glitzert und funkelt es aus den Regalen…), dass sie plötzlich zu weinen beginnt. Dann hilft nur noch eines: Kind auf den Arm und raus aus dem Markt!!!

Ist man gerade alleine unterwegs, hat man die Wahl: Mit brüllendem, verzweifeltem Kind weitermachen oder den Einkauf da stehen lassen, wo er gerade ist, um schnurstracks den Ausgang anzupeilen. Püppilotta hört erst auf zu weinen, wenn sie in ihrem Autositz sitzt, alle Türen zu sind und kein Ton mehr von außen hereindringt. Bestenfalls fahre ich einige Runden um den Block, um ihr die Gelegenheit zu geben, sich zu sammeln.

Dazu kommen die Faktoren:

  • Routine! Das Mädchen kann Veränderungen im Tagesablauf oder in Abläufen in sich nicht ab. Morgens MUSS zuerst der Kakao kommen, dass wird sich angezogen. Anders herum ist es fast unmöglich.
  • Die Empfindungen anderer projiziert sie immer umgehend auf sich. Also: Ist eine Person anwesend, die mit sich hadert oder gerade unter großem Stress steht, kann Püppilotta es nicht von sich fernhalten und „inhaliert“ regelrecht die Stimmung auf.
  • Körperliche Reize sind auch gut dosiert anzuwenden. Also nach dem Baden bloß nicht sofort eincremen, und vor allem: Umgehend einen Body anziehen.

Oh, was könnte ich diese Liste nun noch fortsetzen…

Zum Glück kenne ich inzwischen einige Eltern, denen es nicht anders ergeht. Der Austausch tut wirklich gut, und vor allem: So langsam verstehe ich mich selber auch besser…

Vieles, was mich bisher an mir selbst gestört hat (die feinen Antennen, die nicht fragen, was man gerade aufnehmen will…), kommt mir derzeit zu gute, da ich mich so gut in Püppilotta einfühlen kann.

Und nun am Ende habe ich noch eine Frage:

Wer hat schon einmal was von Kristallkindern / Indigos gehört?

Mir wurde schon oft im Zusammenhang mit Hochsensibilität nahegelegt, ich solle mich auch in diese Themen einlesen…

Kennt sich da jemand aus?

 

Liebe Grüße!

Eure Mira

 

 

 

 


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