Kann ich nicht ein bisschen mehr Mary Poppins sein?

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Wenn ein Löffelchen voll Zucker bittre Medizin versüßt 
ja Medizin versüßt, Medizin versüßt
Wenn ein Löffelchen voll Zucker bittre Medizin versüßt,
rutscht sie gleich noch mal so gut.“

 

… na kennt ihr diese Zeilen? Für alle, die es nicht erkennen: Dieser Text entstammt aus dem Musical Mary Poppins, um genau zu sein ist es das Lied „Löffelchen voll Zucker“.

 

Zur Zeit habe ich einen Ohrwurm.

Und das den ganzen lieben langen Tag lang, denn diese tückische Borreliose wird nun endlich (!) mit einem Antibiotikum behandelt, das so eklig schmeckt wie es nur geht.

Somit begebe ich mich drei mal am Tag in eine Schlammschlacht (ja, schlammig ist das Zeug wirklich) mit Püppilotta, die sich massiv gegen die Prozedur SPRITZE AUFZIEHEN – PÜPPI FESTHALTEN (KLAMMERGRIFF) – SPRITZE IN DEN MUND – TREFFEN – KIND AM AUSSPUCKEN HINDERN (das schwerste!!) – UND DAS GANZE NOCH EINMAL, da es immer 8,2ml sind, die die Maus bekommt.

 

Mir stehen jedes mal die Schweißperlen auf der Stirn, Püppi laufen jedes mal die Tränen die Backe herunter und ich könnte ebenfalls laut losheulen.

Wer jetzt denkt HEUL DOCH muss wissen, dass wir uns zudem auch noch in der Eingewöhnung im Kiga befinden, und ich es abscheulich finde, morgend den Tag mit Streit zu beginnen.

 

Aber es hallen nach wie vor die „drohenden“ Worte unserer Kinderärztin im Kopf:
„DAS ZEUG MUSS REIN!!!!!! Wenn sie es nicht bei sich behält, kommt Püppi STATIONÄR! Und dann gibt es die Medizin in die Vene.“

…Drohung genug, um mich in den Kreativwettbewerb „Wie mache ich die ekelhafteste Medizin der Welt schmackhaft??!“ zu bringen.

 

Und da war schon einiges:

(Die Kinderärztin liest jetzt bitte nicht weiter… Und alle anderen Ärzte dieser Welt besser auch^^)

Medizin in Tee

Medizin in Limo

Medizin in ausgehöhlten Schokobon

Medizin in nen Schnuller, den ich vorher aufgeritzt habe

Medizin in COLA (!) war dann die rettende Idee. Okay, die Medizin ist nicht in der Cola, aber es gibt wahrlich einen Schluck Cola nach der Spritze in den Mund, denn erst mit der Cola hat Püppi aufgehört direkt zu brechen. Und falls die Kinderärztin hier noch liest: Nein, Ich gebe meinem Kind eigentlich keine Cola zu trinken. Ichweiß: Die Zähne… Der viele Zucker… Die Chemie. Aber Sie sagten es ja: DAS ZEUG MUSS REIN!
Hihi, und ich gebe mir selber die Absolution für diese Vorgehensweise, denn SIE BLEIBT DRIN!!!:-)

 

Bleibt nur eine Frage:

 

…Wo zum Himmel bleibt Mary Poppins, wenn man sie braucht???

 

In dem Sinne noch dieser Kommentar:

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liebe Grüße!
Eure

 


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