Rezension – „Die Eisprinzessin schläft“ von Camilla Läckberg

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In Fjällbacka wird im gefrorenen Wasser einer Badewanne eine Leiche entdeckt. Die junge Frau war besonders erfolgreich, schön und reich und von einem dunklen Geheimnis umgeben. Sie hieß Alexandra Wijkner, und keiner im Ort kann sich ihr Ableben erklären. Zufällig wird die Schriftstellerin Erika Falck in den Fall hingezogen. Gemeinsam mit dem Kriminalassistenten Patrik Hedström holt sie Informationen über die Verstorbene und ehemals beste Freundin ihrer Kindheit ein.

Gleichermaßen ins Visier des Paares, das sich nicht nur beruflich näherkommt, geraten die Familie des reichen Konservenfabrikanten Lorentz, der stadtbekannte Säufer Anders der ungeliebte Ehemann der Toten sowie deren Freundin Francine. Offenbar verbirgt sich eine alte Geschichte hinter der Tat – es gibt jemanden, der Alexandra von klein auf kannte und nun der Eisprinzessin ein eisiges Totenbett bereitet hat.

Mit Esprit und Leidenschaft löst das Ermittlerduo seinen ersten großen Fall.

Auszug

Er sah, wie man sie hinaustrug. Er wollte schreien und sich auf ihren bedeckten Körper werfen. Jetzt war sie wirklich weg. Fremde Menschen würden in ihrem Leib herumstochern und sie befühlen. Keiner von ihnen würde ihre Schönheit so wahrnehmen wie er.

Für die anderen war sie nur ein Stück Fleisch. Eine Nummer auf einem Blatt Papier, ohne Leben , ohne Feuer. Mit seiner linken Hand strich er über die Handfläche der rechten. Gestern hatte er damit ihren Arm gestreichelt. Er drückte die Hand gegen die Wange und versuchte, ihre kalte Haut an seinem Gesicht zu spüren.

Fazit

Der lange Zeit nicht wirklich spannende Kriminalroman zog mich dennoch, durch seine besondere Erzählkunst und Tiefe in seinen Bann. Zum Ende hin konnte ich es dann kaum noch aus die Hand legen.

Ich wünsche allen die neugierig geworden sind viel Spaß beim Lesen.

Euer Deva

 

 

 

 

 


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