Rezension – „Into the water“ von Paula Hawkins

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TRAUE KEINEM. AUCH NICHT DIR SELBST.

Julia Abbott hat ihre Schwester seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen, als der Anruf aus Beckford kommt: Nel ist tot. Sie habe sich im Fluss ertränkt, heißt es.

In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester immer wieder an, doch Julia nahm nicht ab. Sie ignorierte den Hilferuf.

Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte, die sie nicht kennt, zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Und egal was die Polizei sagt, eines weiß Julia mit Gewissheit: Nel wäre niemals gesprungen !


Durch das fortwährende Wechseln der Perspektiven, spielt Paula Hawkins gekonnt mit Wahrnehmung und Wahrheit,  wodurch sich der Tod von Nel Abbott erst ganz am Ende aufklärt.

Eindringlich, raffiniert und trügerisch.
Der sensationelle neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1 – Bestseller Girl on the train.


Es brauchte etwas länger, bis mich dieser Roman gefangen nahm, doch dann konnte ich ihn erst am Ende wieder aus den Händen legen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen

Euer Deva


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