Stolz und Vorurteil(e)…

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Ihr Lieben,

zur Zeit lande ich immer wieder mit anderen Müttern (auch andere Blogger) bei dem Thema: Geld.

Und zwar, um es genauer zu definieren: Geldbeschaffungsmaßnahmen.

Wie macht man das, als Mutter, dem Kind ein Leben über dem Hartz-IV-Level bieten zu können?

Der Gag, der irgendwie immer fällt lautet: Heirate einen reichen Mann^^

Okay. Das mag vor einigen Jahren so funktioniert haben, aber dummerweise (oder: zum Glück?!) hat sich in den Hirnen von uns Frauen etwas kleines, unberechenbares  Dings eingepflanzt:

Ich rede von dem unscheinbaren Wörtchen STOLZ.

Ich möchte es einfach „selber schaffen“, frei und unabhängig davon sein, was mein Partner gerade an Launen hat.  Das Gefühl, dem Partner auf Augenhöhe zu begegnen, und nicht dankbar die Füße küssen zu müssen, weil er das Geld verdient, dass man großzügig ausgibt…

Das habe ich jahrelang vor eigenen Augen gesehen, mit allen Nachteilen…

Ist es nicht inzwischen schon selbstredend, dass FRAU selber das Geld verdient, dass sie für Luxusgüter ausgibt?

Und ist es so verwerflich, mit diesem Stolz ausgestattet zu sein???

Nun gut. Ich muss zugeben: Es ist eine schwierige Mission, die auch mich an meine Grenzen führt.

Geld verdienen heißt ja nicht ohne Grund so. Man muss es sich VERDIENEN, für seine Arbeit bezahlt zu werden…

Und wenn ich oft im Büro fehle, weil mein Kind eine Kindergartenkrankheit nach der anderen einfängt, oder einfach unfassbar müde bin, weil mein Kind die Nacht nicht eine Stunde am Stück geschlafen hat, dann kann ich auch meinen Arbeitgeber verstehen, dessen Interessen darunter leiden.

 

Und da fängt der Konflikt an: Im Herzen ist man durch und durch Mutter. Man würde nie im Leben sein Mädchen an eine Tagesmutter geben, wenn es zu krank für den KiGa ist, aber man muss auch dafür sorgen, möglichst wenig am Arbeitsplatz zu fehlen…

Und wie macht man (äh, sorry…FRAU) das?

Ich weiss es nicht^^ Wenn jemand das Geheimrezept findet, dann BITTE, hier her damit!!!

Mein Plan sieht so aus:

Ich lasse mich clonen und schicke mein Double ins Büro, während ich zu Hause den Haushalt schmeiße und das Kind versorge und bekuschel.

 

Guter Plan, oder?

Jetzt muss ich nur noch eine Clonungsstelle für Mütter finden:-P

Ich geh mal auf die Suche;)

Bis bald!

Eure Mira!

 

 


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