Unglück mal minus Eins. Eine mögliche Interpretation des Karfreitags. Oder: Mama wird Philosophin…

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Guten Morgen (…als ich angefangen habe, diesen Post zu schreiben war es tatsächlich 08:00 Uhr!!) liebe Leser:-)

Heute Morgen sind mir ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich euch nicht vorenthalten möchte (ACHTUNG PHISLOSOPHIE!!!^^).

Heute ist Karfreitag.

Gut. Kaum einer der dass nicht weiß, denn immerhin haben ziemlich viele Menschen heute frei;)

Aber was steckt genau hinter diesem Feiertag. Und warum heißt es FEIERTAG, wenn eigentlich doch in der Bibel von etwas grausamen erzählt wird???

Man kann jetzt natürlich darüber streiten, ob die Geschichten der Bibel nun wirklich so stattgefunden haben oder nicht, MIR IST ES PUPSEGAL.

Denn eigentlich kommt es ja eher darauf an, dass wir die Botschaft verstehen, nicht wahr???

Jesus wurde gekreuzigt, weil er die Menschen von einer Lehre überzeugen wollte, die vielen Gegnern nicht so recht geschmeckt hat. Vor allem wahrscheinlich denen, die gerade viel Macht besaßen^^ Ist ja heute nicht anders, oder??? 😛

Und es heißt, dass Jesus FÜR UNS am Kreuz gestorben ist. Uns werden die Sünden vergeben, denn er ist an unserer Stelle durch die Hölle gegangen.

ABER STOP!
Halt mal…

Ich möchte nie und nimmer die Bibel in Frage stellen. Aber:

Hätte es nicht weniger blutig sein können????

Hätte es nicht vollkommen gereicht, wenn Jesus sich bei Vollmond vor so etwas wie einen Altar gestellt hätte, und mit einer schauspielerischen Höchstleistung eine Darbietung gebracht hätte, die ebenfalls für die Menschen spektakulär genug ist, um eine Vergebung der Sünden zu symbolisieren?

NEIN. Das hätte nicht gereicht. Denn ich glaube, der Mensch muss das selbe Potential an Grausamkeit in seinem Leben erfahren, wie er an Glückseligkeit spüren möchte. Für die Mathematiker unter uns:

UNGLÜCK mal minus Eins = GLÜCK

Der Abstand von Null ist immer gleich…

Also wer sehr, sehr glücklich sein will, muss vor Augen haben, wie grausam das Leben sein kann.

Deswegen diese Qualen, die ja doch ziemlich gänsehauterzeugend sind, wenn man sich mal wirklich mit der Erzählung auseinander setzt.

 


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