Vollmondphrasen – ich gründe eine Blogparade -Nr. I

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Liebe Leser und liebe Blogschreiberlinge,

letzte Nacht ist mir eine Idee gekommen, als ich mal wieder im Bett lag und dank des VOLLMONDES einfach nicht einschlafen konnte;)

Geben wir doch kurzerhand auch diesem Zustand einen Sinn und gründen eine neue Blogparade unter dem Motto „Vollmondphrasen“! Hier können sich alle kreativ austoben und uns mitteilen, was in der Nacht so im Kopf herumspukt:-)

vollmondstempelII

Und da will ich dann auch schon direkt zur Sache kommen:

Vollmondphrase Nr. I by Mira Mondstein

Ich liege in meinem Bett und denke. Und denke … und denke.

Es ist mal wieder Vollmond, der gute Mond sieht wunderschön aus, da oben am Himmel und wirkt gerade jetzt in der  Herbstwinterzeit besonders groß, besonders orange und besonders nahe.

Ich liebe den Mond, denn er scheint wie ein Wächter über uns Schlafenden (oder auch nicht, haha) zu wachen.

Und deswegen habe ich mir angewöhnt, ihm in schlaflosen Nächten meine Gedanken zu überreichen. Vielleicht wandelt er ja alles mitgeteilte in kleine Wunder im Alltag?

Die letzte Nacht kreisten meine Gedanken vor allem um ein Thema:

Püppilotta und ihre so sensible Empfindsamkeit.

Ich mache mir unheimlich viele Gedanken, sie nicht zu viel Emotionen auszusetzen, da sie es noch nicht gelernt hat, Abstand zu den Gefühlen der anderen Menschen zu bauen.

Und es ist immer eine Gratwanderung zwischen Offenheit der Maus gegenüber und der Sorge, sie meine Ängste spüren zu lassen. Wer will schon sein Kind mit den eigenen Sorgen belasten.

Nun mögen einige Leser denken „Aber sie ist doch erst zwei Jahre alt und weiß gar nicht, was existenzielle Sorgen sind!“.

Da möchte ich sofort mit einem „Veto!“ widersprechen. Denn klar, sie kann noch nichts mir Geld und Verpflichtungen anfangen, spürt aber dennoch sehr gut meine Empfindungen dazu!

Und Empfindungen negativer Art, die sie sich nicht erklären kann sind einfach nicht gut für Kinder.
Also ist es mir lieber, sie spürt meine eigene Unsicherheit noch nicht.

 

Aber da kommen dann meine eigenen Grenzen lachend auf mich zu gerannt:

Ich kann nicht immer die starke Mama sein, die im Handumdrehen alle Probleme vom Tisch fegt.

Leider. Ich wünschte wirklich ich wäre so stark.

Und leider mache ich auch Fehler, die sich auf unsere Zukunft auswirken.

Was ist also die Konsequenz für mich?

Ich weiß es nicht:-(

Soll ich meinem Kind beibringen, dass man alle Probleme irgendwie, und wenn es mit Hilfe von außen ist, lösen kann?

Oder soll ich lieber weiter die Maske aufziehen und Püppilotta in ihrer Katzen-Feuerwehr-Tatütata-Welt lassen, in der ein Feuerwehrmann jedes Problem löst (die Eltern unter den Lesern erkennen richtig: Wir sind im Moment Sam-der-Feuerwehrmann-Gucker^^)???

Ich bin wirklich sehr gespannt, was ihr dazu denkt.

Aber viel gespannter bin ich auf EURE BEITRÄGE zu den VOLLMONDPHRASEN:-)
Wer ebenfalls einen Beitrag schreiben will, kann seinen Link in den Kommentar setzen, ich werde sie hier einfügen!

Teilnahme ist immer bis zum Neumond möglich *g*

Und fragt jetzt bloß nicht wann das ist. Notfalls geht auch der nächste Vollmond *lach*

Liebe Grüße

Eure Mira

 


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