Wie eine Alleinerziehende durchs deutsche Hilfsraster fällt. Alleinerziehend allein gelassen.

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Ihr Lieben,

ich bin gerade so wahnsinnig enttäuscht von der Bürokratie hier in Deutschland, wenn es um die Hilfe EINZELNER Menschen geht!

Da ist eine Mutter, alleinerziehend, in großer finanzieller Not.

Da Dokumente von der einen Behörde nicht bereitgestellt werden, zahlt die nächste Behörde – das Arbeitsamt- nicht einen Cent an sie. Und das seit zwei Monaten.

Da werden ihre Konten gepfändet, weil ein Stromanbieter es innerhalb von 2 Jahren nicht schafft, dem Stammanbieter einer Region mitzuteilen, wenn jemand über die Konkurrenz den Strom bezieht.

Und da bekommt sie zum einen keinen Kindergartenplatz, weil in der Stadt die Kindergarten aus allen Nähten platzen, aber das Arbeitslosengeld darf auch einfach mal auf Hartz IV gekürzt werden, wenn keine Betreuung gesichert ist…

Übrigens wollen zukünftige Arbeitgeber auch gerne einen Nachweis gezeigt bekommen, dass eine Kinderbetreuung gesichert ist. Und fordern eine Kopie von der Betreuungsstelle…

Also beißt sich die Katze in den Schwanz: Denn da zur Zeit einfach kein Kindergartenplatz frei ist, und das auch noch rund fünf Monate so bleiben wird, bekommt sie immer wieder neue Absagen von potentiellen Arbeitgebern.

Wo sind wir hier gelandet???

Innosozial: Meldet sich einfach nicht mehr nach einem Erstgespräch.

Caritas: Ist wegen der falschen PLZ im Wohnort nicht zuständig.

Pro Familia: Schiebt seit neun Wochen immer wieder die Frau von einer Ersatzstelle zur nächsten.

Ich dachte, hier in Deutschland bekommen die Eltern so viel Unterstützung??!
Wo denn bitte???

Existiert hier ein bürokratisches Loch, in welches Alleinerziehende Eltern fallen, da sie weder asylsuchend noch drogenabhängig sind?

Kennt jemand Stellen, an die man sich wenden kann? Wir würden sehr gerne helfen!

Liebe Grüße

Mira und Deva


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