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Ausflugsziele – Besuch des Schloss Nordkirchens im Münsterland

Hallo ihr lieben Leser und Leserinnen,

wir haben vor einigen Wochen einen Familienausflug mit Püppilotta gemacht. Wir sind zum Schloss Nordkirchen gefahren, was rund 25 km von Münster entfernt liegt und mir dennoch, bis vor kurzem, nicht bekannt war. Und dabei ist es eine wunderschöne Anlage.

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Das Schloss Nordkirchen ist eine barocke Schlossanlage im südlichen Münsterland. Sie liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Nordkirchen im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld. Das denkmalgeschützte Wasserschloss ist die größte und bedeutendste Barockresidenz Westfalens und wird aufgrund seiner Ausmaße und architektonischen Gestaltung auch als das „Westfälische Versailles“ bezeichnet. Warum, dass könnt ihr hier auf den Bildern sehen.

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Nicht nur ich und Mira haben den Ausflug genossen, auch Püppilotta hatte ihren Spaß, vor allem mit den vielen zutraulichen Schwänen.

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Das Schloss und der Park wurden von der UNESCO als „Gesamtkunstwerk von internationalem Rang“ für schutzwürdig erklärt. Im Gewölbekeller ist ein Restaurant untergebracht, doch auch das Café ist nicht zu verachten 🙂   Einige Bereiche des Schlosses sind für Besucher freigegeben und können im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

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Und wenn man die „richtige Brille“ auf hat, fühlt man sich gleich um 70 Jahre zurückversetzt 😉

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Zur Geschichte des Schlosses (aus Wikipedia):

Die Wurzeln des heutigen Schlosses liegen in einer Wasserburg der Familie Morrien, die Gerhard III. von Morrien zu Beginn des 16. Jahrhunderts zu einem der am besten befestigten Wasserschlösser des Münsterlandes ausbauen ließ. Nach Aussterben der männlichen Familienlinie verkauften die Erben die Anlage 1694 an Friedrich Christian von Plettenberg, den Fürstbischof von Münster. Seine Familie ließ das Schloss im 18. Jahrhundert durch mehr als 30 Jahre dauernde Bauarbeiten zu einer repräsentativen, barocken Residenz umgestalten. Nach Abschluss der Arbeiten 1734 zählte der Nordkirchener Schlossgarten zu den berühmtesten Gärten Europas.

Als der Schlossherr Ferdinand von Plettenberg 1737 starb, hinterließ er einen hochverschuldeten Besitz, den nachfolgende Generationen nur mit Mühe halten konnten. Als die Familie von Plettenberg 1813 im Mannesstamm ausgestorben war, kam das Anwesen über die Erbtochter Maria von Plettenberg an die Familie ihres Mannes, die Grafen Esterházy. Sie ließen Veränderungen im Garten und an den Innenräumen vornehmen. Nach dem kinderlosen Tod des letzten männlichen Esterházy auf Schloss Nordkirchen, verkauften seine ungarischen Verwandten die Anlage an den Herzog Engelbert-Maria von Arenberg. Er ließ die mittlerweile recht heruntergekommenen Gebäude nicht nur sanieren und modernisieren, sondern vergrößerte überdies das Hauptgebäude. Auch den großen Schlossgarten ließ er zum Teil wiederherstellen und erweitern. Nachdem die herzogliche Familie das Schloss aber nach Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr als Wohnsitz nutzte, verfiel die Anlage allmählich. Erst als das Land Nordrhein-Westfalen in den Schlossgebäuden ab 1950 seine Landesfinanzschule betrieb, änderte sich die Situation. 1958 erwarb das Land die Schlossinsel samt Hauptgebäude sowie einen Teil des Schlossparks und startete eine langjährige Restaurierungskampagne, die mit der Wiederherstellung der barocken Venusinsel nördlich des Schlosses 1991 ihren vorläufigen Abschluss fand.

Ich hoffe, auch euch hat unser kleiner Ausflug gefallen und vielleicht habt auch ihr Lust auf einen schönen Schloss-Besuch bekommen.

Eurer Deva, Mira und Püppilotta

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