Wusch und weg. Wie ich am Samstag Devas Auto zu Schrott fuhr und der KIDFIX II XP SICT BLACK SERIES

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Wahres Leben und WERBUNG

Hallo Ihr Lieben,

ja, es kann verdammt, verdammt schnell gehen, und man verliert die Kontrolle über ALLES.

Am Samstag Morgen fuhr ich per Navi eine mir unbekannte Strecke vom Ballett aus nach Hause. Das Navi brauche ich hier in der Gegend noch sehr oft, irgendwie bekomme ich die vielen Strecken durch die Felder und Wälder nicht in meinen Kopf… Leider suchte das Navi eine Strecke raus, die mich durch die verwinkelsten Nebenstrecken von Warendorf nach Telgte bringen sollte. Es ging durch ein Waldstück, in dem ich in meinem Leben noch nie war. Und es gab immer wieder vereiste Strecken. Ich Angsthase fuhr deswegen keine 40km/h, was sich später als eine meiner lebensrettenden Begebenheiten herausstellte. Denn kurz vor einer Kurve passierte es tatsächlich (also MIR, wo ich doch immer dachte, Unfälle passieren nur den „anderen“!): Ich rutschte über eine Eisplatte. Der gesamte Straßenabschnitt war eine einzige Eisplatte (man sieht hinten, wo sie beginnt):

Und ich konnte nicht mehr lenken. Nicht mehr bremsen. Einfach gar nichts mehr. Das Auto „flog“ über das Eis in die Kurve, in der ich mich befand. In meiner Panik zog ich die Handbremse (!!!). Wie dämlich man doch in solchen Momenten „denkt“…. Alles drehte sich promt und ich flog weiter. Diesmal nur eben seitwärts. Und direkt auf einen Baum zu.

Mein Gedanke in diesem Moment: „Na super. Wenigstens ist der grün. Grün wie die Hoffnung!“. (…). Ich krachte über ein Abgrenzungsschild und rutschte über die Erde dem Baum immer weiter entgegen… Und: Stand! Ganze Zehn Zentimeter trennten die Fahrertür vom Baum! Mein Kopf war leer. Verdammt leer. Ich wusste absolut nichts mehr. Weder, was ich jetzt tun sollte, noch, wie ich aus dem Auto, welches in einem Hang hing, herauskommen sollte…

Dann plötzlich spürte ich, wie in mir ein Schrei herausquoll. Ich konnte es nicht fassen! Das Auto, also Devas Auto, also das kann doch nicht… Ich kann doch nicht ernsthaft DAS AUTO kaputt gefahren haben!!!

Das Handy, welches noch immer die Route anzeigte, wollte auf meine zitternden Hände nicht reagieren. Ich brauchte verdammte zwei Minuten, um Deva auf seinem Handy anzurufen. Deva ging ans Telefon und ich heulte hysterisch ins Telefon. Keine Ahnung, was ich ihm da sagte, aber seine erste Frage war, wie es mir ginge. Erst da machte ich mir Gedanken über meinen Zustand: Beine: dran. Kopf: Ordentlich angeschlagen. Arme: Dran.Nach diesem Status bekam ich die Antwort: „Alles andere ist erst einmal egal! Wo bist du denn?“.

Und das konnte ich beim besten Willen nicht sagen… Das Navi sagte etwas von „Einener Strasse“. Aber wo, und in welche Richtung: Keine Ahnung!

Zum Glück kam in diesem Moment eine Frau in ihrem Auto vorbei und hielt sofort an.Sie kam auf mich zu gerannt und nahm erst einmal das Handy aus meiner Hand, um Deva kurz zu sagen, wo ich gerade bin.Dieser meldete dies dann der Versicherung in unserem Autoclub, der einen Abschleppwagen schicken sollte. Mit Hilfe der Frau kletterte ich zur Beifahrertür aus dem Auto und dachte zunächst, dass dem Auto gar nichts passiert sei. Was sich leider später als totale Fehleinschätzung herausstellte…

Die Polizei wurde gerufen, und ein Mann hielt an, der mir promt seine Decke aus seinem Auto schenkte (ich hatte keine Jacke dabei und bibberte schon nach zwei Minuten heftig).

Es hielten übrigens sämtliche Autos an, die vorbei kamen. Ich kann also das Gerücht, die Deutschen würden wegschauen, wenn jemand „im graben hängt“ nicht unterschreiben;) An dieser Stelle an all die lieben Menschen, die sich so liebevoll um mich sorgten, EIN RIESEN DANKESCHÖN! Ein Ehepaar mit Sitzheizungen im Auto parkte ihr Auto in einen kleinen Feldweg und setzte mich dort hinein, die Frau redete mit mir, bis die Polizei da war und der Mann warnte die anderen Autos vor der Eisplatte. Als die Polizei eintraf, musste ich erst einmal, wie üblich, meine Papiere abgeben und wartete dann auf deren Einschätzung. Sie fuhren die Strecke ab und nahmen einige Daten auf, um dann auszurechnen, dass ich zwar wohl falsch reagiert hätte, aber nicht schneller als 40 kmh war.

Es gibt nun eine Anzeige mit 145 Euro, aber das ist schon netter Weise die geringste Stufe, die bei einem solchen Unfall in Frage kommt (allein wegen dem umfahren des Schildes hätte die Anzeige schon über 300 Euro betragen können. Die Behebung dieses Schadens kommt auf jeden Fall noch dazu und das kann sehr teuer werden). Dann traf auch der Abschleppwagen ein.

Und erst da sah man das Ausmaß meines Unfalls und des Schadens:

Das arme Auto streckte beide Vorderreifen in sämtliche ungesunde Richtungen ab:-( Die Lenkstange ist gebrochen, der Unterboden zerfetzt. Die erste Einschätzung in der Werkstatt spricht von einem sehr wahrscheinlichen Totalschaden. Oh mein Gott. Das hat das Auto doch nicht verdient, dass Püppilotta und mich immer so treu und liebevoll zum Kindergarten und zu Freunden bringt!!!

Wie das jetzt überhaupt gehen soll, bleibt vorerst ein Rätsel. Denn der Kindergarten ist 15 km von Telgte entfernt in einem Dorf, in welches man nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt.


DER KIDFIX II XP SICT BLACK SERIES

Wisst ihr eigentlich, dass Püppilotta morgens so „bockig“ war, dass ich sie anraunzte und nicht mit zum Ballett nahm? Ich hatte verschlafen und war super spät dran. Und Püppi setzte sich mit verschränkten Armen auf den Boden und reagierte nicht. Also fuhr ich alleine. ZUM GLÜCK!!!!! Ansonsten kann ich nur sagen, dass wir immer sehr viel wert auf einen sicheren Autositz legen.

Zu Weihnachten hat Püppilotta sich ja einen roten Autositz gewünscht, da ihr alter, ihr viel zu klein wurde und derart unbequem war, dass ein neuer her musste. Und da wir uns auf der Kind&Jugend Messe am Stand von Britax sehr ausführlich beraten lassen hatten, fiel unsere Wahl auch auf einen KIDFIX II XP SICT von Britax-Römer. Diese ist für Kinder ab vier Jahren, die nicht in einem Reboarder sitzen in meinen Augen die beste Wahl! Püppilotta würgt und heult, sobald sie rückwärts gerichtet fahren muss, deswegen kam diese Alternative nicht für uns in Frage.

Mir war sehr wichtig, dass der Autositz in alle Richtungen Schutz bietet. Vor allem der Kopf wird ja oft von Autositzherstellern gerne vergessen. Bei diesem Modell gibt es eine Kopfstütze, die für Deva und mich zunächst absolut nervig aussah. Aber, wie so oft im Leben, belehrte uns „das Kind“ eines besseren: Püppilotta liebt diese Kopfstütze, denn sie kann sich so herrlich in ihn hinein knuddeln:)

Der KIDFIX II XP SICT BLACK SERIES
Der KIDFIX II XP SICT BLACK SERIES

Mithilfe der Gurtführungen wird der 3-Punkt-Sitzgurt über den Schultern und dem Becken des Kindes positioniert und dank des sog. SecureGuard wird sichergestellt, dass der Erwachsenen-Beckengurt in der optimalen Position über den Beckenknochen bleibt. Ein Seitenaufprallschutz sowie die Möglichkeit, Isofix zu nutzen, machen die in meinen Augen relevanten Bedingungen perfekt. Nun muss sich nur noch das Mäuschen darin wohl fühlen. Und das liebt den Sitz!!!

Natürlich schon einmal allein wegen der tollen Farbe (sie steht gerade total auf „Rot“…). Aber auch, dass sie sich nun anschnallt, wie „die Großen“, macht sie richtig stolz. Und: Man kann den Sitz in der Position verändern. So ist es möglich, ihn etwas schräg zu stellen, wenn sie schlafen möchte. Nun fahren wir seit gut vier Wochen mit diesem Sitz, und die Maus freut sich immer noch beim Einsteigen über ihren tollen roten Autositz:-)

Deswegen geben wir ohne weiteres allen die herzliche Empfehlung: Dieser Autositz ist die perfekte Alternative zum Reboarder für vier- bis zwölfjährige Kinder!

Liebe Grüße:)
Eure von Kopfschmerzen geplagte Mira

 

 

 

 

 


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