Gastartikel: Was man beim Kauf des Kinderbettes beachten sollte

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Hier darf ich Euch heute einen Beitrag von Burkhard präsentieren, der mit der Seite www.kinderbett-abc.de ausführlich auf alle Arten von Kinderbetten eingeht:-)

Danke an dieser Stelle für die Tipps!!!


 

Wer das erste Mal Mama und Papa wird, hat jede Menge Fragezeichen im Kopf? Man ist unsicher, überglücklich, ungeduldig, gespannt und nervös zugleich. Wie wird es wohl werden – mit Kind? Was brauchen wir noch? Was fehlt? Was ist, wenn …? Tausend offene Fragen sorgen für teils schlaflose Nächte.

Um zumindest beim Thema „Kinderbett“ und dessen Auswahl ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, hilft der folgende Artikel. Was ist bei der Wahl des Kinderbettes wirklich wichtig? Aus was kommt es an? Hier erfährst du es und kannst von unseren Erfahrungen als junge Eltern profitieren.

Mehr Infos und Tipps rund ums Thema Kinderbett bekommst du auch auf www.kinderbett-abc.de.

Kinderbett - Babybett

Kinderbett? Hochbett? Abenteuerbett? Funktionsbett? … – Welches ist das Richtige?

Im ersten Schritt sollte man sich über die Art des Kinderbettes klar werden. Die zahlreichen verschiedenen Arten, Modelle, Hersteller und Ausführungen von Kinderbetten machen die Auswahl oft nicht leicht. Wir haben es wie folgt gehandhabt:

Das erste Bett, das unserem Spatz als Schlafplatz diente, war ein Beistellbett (90 x 60 cm groß). Beistellbetten sind dadurch gekennzeichnet, dass ein Seitenteil (Gitterteil) offen ist. Die geöffnete Seite wird an das Elternbett gestellt und so eingestellt, dass die Schlafpositionen von Beistell- und Elternbett gleich hoch sind. Das hat den großen Vorteil, dass Mama nachts nicht aufstehen muss, um den Bedürfnissen des neuen Erdbewohners bequem nachkommen zu können. Einmal rumgedreht und schon kann gestillt werden (und Mama kann weiter schlafen) :-). Gerade zu Beginn werden die Kleinen in der Nacht in aller Regel häufig munter und sehnen sich nach Nähe, Wärme und etwas Ess- und Trinkbarem. Schließlich sind sie die Geborgenheit und Nähe zu Mama ganze 9 Monate lang gewöhnt. Daher ist ein Beistellbett für uns der eindeutige Favorit.

Nach ca. dem 6 Lebensmonat und ein paar Kilos und cm mehr, war das Beistellbett zu klein und wir haben ein „normales“ Kinderbett mit Gitterstäben gekauft (140 x 70 cm groß). Wir haben es ebenfalls neben unser Bett gestellt. Man kann aber auch schon ins Kinderzimmer wechseln. Beim Kauf des Kinderbettes sollte man z.B. darauf achten, dass dieses höhenverstellbar ist (um den Rücken von Mama und Papa zu schonen) und dass es 2-3 Schlupfsprossen hat. Dies sind Sprossen, die im Handumdrehen aus den Gitter-Seitenteilen entfernt werden könne, so dass Baby eigenständig aus dem Bett und wieder hinein krabbeln kann. Zudem sollte das Kinderbett zum sogenannten Juniorbett umgebaut werden können, da man es dadurch deutlich länger nutzen kann (bis ca. 5 Jahre).

Danach kann man zum Jugend-, Funktions- Hoch- oder Abenteuerbett etc. übergehen. Gerade bei Hochbetten sollten jedoch einige Sicherheitskriterien beachten werden. Siehe weiter unten dazu aber mehr.

Wie lange das Bett nutzen?

Bei schon etwas größeren Kindern empfiehlt es sich, auch die Frage „Wie lange man das Kinderbett nutzen möchte?“ im Hinterkopf zu haben. Es gibt heute die verrücktesten und ausgefallensten Abenteuer-, Auto- oder Prinzessinnen-Betten. Doch auch von diesen, anfangs soll toll gefunden Betten, hat man (Kind) sich eines Tages eventuell satt gesehen und möchte ein eher neutral gehaltenes Jugendbett. Klar, nichts bleibt für die Ewigkeit und alles ist vergänglich, doch man sollte sich vor dem Kauf eines quietsch-pinken Prinzessinnen-Bettes diesem wenigstens bewusst sein.

Was sollte man beim Thema Sicherheit beachten?

Wie oben bereits kurz erwähnt, gilt es das Thema Sicherheit auf keinen Fall zu unterschätzen und ernst zu nehmen. Bei Gitterbetten sollte z.B. darauf geachtet werden, die Schlafposition stets dem Alter des Kindes anzupassen. Kleine Kinder, die noch nicht stehen können, schlafen in oberer Position (Rücken von Mama und Papa wird dadurch geschont). Größere Kinder, die eigenständig stehen und sich allein hochziehen können, schlafen in untere Schlafebene. Ansonsten riskiert man ein Herausfallen des Kindes aus dem Bett.
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Aber auch Hochbetten sind etwas mit Vorsicht zu genießen. Mögen sie noch so abenteuerlich und außergewöhnlich toll aussehen. Die Verletzungsgefahr ist nun mal höher als bei „normalen“ Kinder- und Jugendbetten. Um einen Sturz aus dem Hochbett zu vermeiden, sollte man in jedem Fall darauf achten, dass das Bett in der Wand fest verankert ist, sicher steht und nicht wackelt. Zudem sollte man beim Kauf darauf achten, dass die obere Brüstung des Bettes ausreichend hoch dimensioniert ist. Hier gilt, umso höher, desto besser/sicherer. Auch die Breite von Ein- und Ausstieg (Leiter und Rutsche) sollten ausreichend breit sein. Ideal sind 30 bis 40 cm. Der wohl wichtigste Punkt ist aber das Alter des Kindes. Auf keinen Fall sollte man zu früh zum Hochbett wechseln, da sich die kleinen Mäuse und ihre Umgebung einfach noch nicht sicher genug unter Kontrolle haben. Wir empfehlen daher einen Wechsel ins Hochbett erst ab dem 5 Lebensjahr.

Fazit

Ein Kinderbett gibt es heute in jedem Baby-Fachmarkt, Möbelhaus oder online zu kaufen. Wer jedoch einen Schnellschuss hinlegt, riskiert einen Fehlkauf. Der Kauf des Kinderbettes sollte daher stets an die eigenen Bedürfnisse und an die seines Kindes angepasst werden. Macht man sich im Vorfeld hingegen ein paar Gedanken darüber, kann die ganze Familie viel Spaß und Freude damit und darin haben.

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2 Comments

  • Samy

    21. April 2015

    Vielen Dank sag ich schonmal
    wir sind gerade dabei ein Babybett zu kaufen und dein Artikel hat wirklich geholfen mich besser entscheiden zu können.
    Liebe Grüße Samy

    Reply

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