Update: Endometriose in der Lunge

Hi Ihr Lieben,
nun sind wieder ein paar Wochen vergangen und ich halte euch mal auf dem Laufenden, was die Endometriose betrifft. Es gibt nämlich neue Erkenntnisse, die den ganzen bisherigen Behandlungsplan auf den Kopf stellen…

OP-Absage wegen chronischem Husten

Vor drei Wochen war die große OP am Darm angesetzt. Abe:

Zunächst war da eine komplette Absage der OP, da die Anästhesisten mir einen „roten Schein“ ausfüllten im Vorgespräch. Sie möchten erst geklärt haben, woher mein chronischer Husten (seit über 10 Monaten) kommt.

Ich war zuerst so unfassbar sauer und frustriert, immerhin hatten wir für die geplante OP vor drei Wochen sogar unser Kind in den Urlaub geschickt und diverse Sachen geregelt, damit alles glatt läuft.

Doch inzwischen sehe ich dieses Hinterfragen als großes Geschenk, denn: Nun weiß ich endlich warum ich immer parallel zur Periode richtig heftigen Husten bekomme:

Endometriose in der Lunge, zunächst nur ein Verdacht

Zunächst war es tatsächlich die periodische (das Wort beschreibt es schon gut^^) Husterei, die immer relativ parallel zur Periode auftauchte. Anfangs noch wirklich ziemlich auf den Zeitraum beschränkt, später aber bereits ab fünf Tage vor bis eine Woche nach der Periode.

Als ich also bei den Anästhesisten diesen Husten beschrieb, schlackerten denen die Ohren, zumal manchmal Blut mit beim Husten raus kommt.

Ein CT sorgte dann für die erste Klarheit: Es sieht ganz und gar nach Endometriose in der Lunge aus.

Ein Gewebetest dann die Sicherheit.

Wie sieht die Behandlung von Endometriose in der Lunge aus?

Zum einen wird in naher Zukunft das betroffene Gewebe operativ entfernt.

Aber dass die Endometriose sich immer mehr in meinem Körper ausbreitet (ich habe ja schon ein Stück Darm entfernt bekommen, das Zwerchfell war betroffen und die gesamte Bauchraum), ist ja kein Zustand. Wenn nicht irgendeine Therapie bald greift, werde ich sozusagen halbjährlich unters Messer müssen, das ist mir einfach auch zu riskant, von den Schmerzen mal ganz abgesehen.

Hormontherapie: Immer der erste Gedanke der Ärzte bei Endometriose

Weil das ganz sicher auch nach diesem Beitrag wieder viele fragen werden:

Ich habe jegliche Art von Hormonen durch. Alles haben wir ausprobiert, das Problem: Mein Körper reagiert auf alle Präparate mit einer Dauerperiode. Eigentlich sollten diese die Periode ja komplett ausschalten. Das klappt bei mir leider ganz und gar nicht.

Sogar die Wechseljahres-Hormone bewirken das gleiche, ich habe auch diese acht Monate lang ausprobiert.

Eine mögliche Lösung: Die Mistel

In der Klinik in Herdecke (das anthroposophische Krankenhaus, inkl. Endometriosezentrum) hat sehr gute Erfahrungswerte mit der Misteltherapie gemacht.

Und das ist jetzt mein Weg vorerst: Neben der anstehenden OP werde ich versuchen, mit der Mistel die Endometriose in Schach zu bringen.

Es wäre so großartig, wenn sie nicht mehr ständig aufblüht…

Wenn ihr Fragen habt, schreibt gern einen Kommentar, ich versuche alle immer zeitnah zu beantworten:)

 

Ganz liebe Grüße

Mira

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