After-Reha: Meine Eindrücke der letzten drei Wochen

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Hallo Ihr Lieben,

nun sind wir wieder zu Hause angekommen. Endlich wieder zu Hause:-)

Und ich muss sagen: Ich bin ziemlich froh!!! Auch, wenn die Reha gut war, es waren drei wirklich anstrengende Wochen.

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So wirklich entspannt war ich in der Tat jeweils nur an zwei Terminen pro Woche, denn ansonsten waren die meisten Termine dafür gedacht, meinem Darm auf die Sprünge zu helfen (der seit der Rücklegung des Stomas noch lernen muss, was überhaupt seine Aufgabe ist…) sowie meine Kondition / Fitness wieder aufzubauen.

Morgens um 7:15 begannen so manche Tage in der Turnhalle, dann wurde schnell mit Püppilotta gefrühstückt, die anschließend in den örtlichen Kindergarten ging. Ich hatte wenig Zeit für mich, was ich nun etwas schade finde.

Püppilotta fand die drei Wochen glaube ich alleine deswegen schon toll, weil sie ihr eigenes Zimmer, ihr eigenes Bad und somit einen Raum zum Spielen und Kindsein hatte:) Was ja nun in einer Klinik nicht unbedingt üblich ist…

Wir haben sehr viele Minuten mit Seifenblasen machen verbracht. Und damit, die Enten (und die Fische!!!) im Kurpark zu füttern.

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Außerdem haben wir fast jeden Tag Yoga gemacht:)

Püppilotta kann inzwischen sogar selbst schon ihre Übungen machen, deswegen erwischt man sie Abends wirklich oft dabei, wie sie ein paar Asanas im Stillen für sich macht.

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Im Fitnesstraining von den Physiotherapeuten habe ich gemerkt, wie schlapp mein Körper seit den zwei Operationen geworden ist… Fünfzehn Minuten Trampolin waren für manche Senioren kein Problem. Ich dagegen lag rücklings auf dem Sprungtuch und hechelte nach Luft^^

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Und: Die gemeinsamen Mahlzeiten mit anderen Müttern und ihren Kindern taten gut:) Es ist immer schön, wenn beim Essen nette Gespräche entstehen, und der Austausch tat meinem Mamaego sehr gut.

Und die Kinder hatten Spaß, wenn wir nach dem Abendessen noch zusammen ins Schwimmbad der Klinik oder in die Turnhalle gingen.

Insgesamt kann ich nicht klagen: Meine Gesundheit hat sich in den drei Wochen sehr verbessert, ich habe nicht mehr die vielen Krämpfe über den Tag verteilt (was wiederum ein Plus an Lebensqualität heißt!) und ich denke, dass ich meinem Körper schon mal einen Anfang vom Fitnessaufbau zeigen konnte. Den Rest muss ich natürlich zu Hause weiter verfolgen.

Nun sind wir wieder zu Hause, und fahren morgen schon wieder weg *prust*

Denn für Püppilotta beginnt eine Woche Urlaub bei ihrem Papa und für mich meine lang ersehnte YOGALEHRERAUSBILDUNG!!!

Ein bisschen wehmütig bin ich dennoch: Deva müssen wir wieder hier lassen. Das ist für mich immer wieder eine harte Nummer, denn irgendwie bin ich ein sehr ängstlicher Mensch geworden, traue mir oft nicht zu, etwas alleine zu schaffen.

Aber genau deshalb muss ich auch immer wieder selber „raus“, um zu spüren, dass es sehr wohl klappt:-) Und diesmal sind es keine drei Wochen, sondern nur drei Tage.

Bis alsbald, ich werde auf Facebook fleißig über die Ausbildungstage berichten:)

Liebe Grüße

Eure Mira


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