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Rezension – „Fremdland“ von Philipp Reinartz

Peng, peng. Zwei nächtliche Schüsse ins Nichts. Zwei Schüsse, die trotzdem alles verändern. Eine junge Familie aus dem Senegal glaubt nicht mehr an das neue Leben in der Fremde. Reuelose Polizisten schlagen nie wieder über die Stränge. Und die uralte Frau in der Seniorenresidenz singt keine Lieder mehr. Berlin, du kannst so grausam sein.

Jerusalem „Jay“ Schmitt, Leiter der Neunten Mordkommission für besondere Fälle, vermutet ein düsteres Kapitel seiner eigenen Dienststelle. Für ihn beginnt alles mit einer rätselhaften Botschaft neben einer Leiche. Und endet dort, wo die Schüsse fielen. Und wieder fallen werden?

Eine Crime Story, basierend auf wahren Begebenheiten der 90er-Jahre. Der zweite Fall für Kommissar Jerusalem „Jay“ Schmitt von der Berliner Mordkommission.

Autor

Philipp Reinartz, 1985 in Freiburg geboren, ist ein in Berlin lebender Autor und Kreativer. Er studierte in Köln, Saragossa und Potsdam unter anderem Geschichte und Journalismus. Als Mitgründer und Geschäftsführer einer Berliner Ideenschmiede beschäftigt er sich mit gesellschaftlichen Megatrends, hält Vorträge und arbeitet für mehrere Hochschulen. Daneben schreibt er feuilletonistische Texte, so etwa für ZEIT online und das Süddeutsche Magazin.

Nach seinem Debütroman „Katerstimmung“ im Jahr 2013 veröffentlichte er 2017 den ersten Jay-Schmitt-Kriminalroman „Die letzte Farbe des Todes“. Mit Fremdland bleibt er seinem Stil treu, eine vielschichtige Kriminalgeschichte mit überraschenden Wendungen filmschnittartig prägnant zu erzählen.

Fazit

Ein „leichter“, fesselnder Krimi, den ich mit Lesefreude fast in einem durchgelesen habe. Bin gespannt auf den nächsten Fall von Kommissar „Jay“ Schmitt.

Diesen Krimi empfehle ich allen Krimifans, die eine „leichte und gleichzeitig spannende Lesekost“ suchen und keinen Aktion Thriller erwarten.

Euer Deva

 

 

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