Rezension „Der Schneewittchen-Fall“ von Johanna Trommer

Inhalt

Ein Leben ohne Leiche ist uninteressant. Das findet jedenfalls Karl. Wie praktisch, dass seine Partnerin Marlene eine waschechte Mumie entdeckt, und das ausgerechnet ihn ihrem neuen Detektivbüro. Ein perfekter Grund, das noch etwas staubige Büro „Kessel & Monroe“ auf der Stelle einzuweihen!

Der Verdacht auf eine Mordserie kommt auf – und Karl und Marlene stecken bis über beide Ohren in einem neuen Fall. Plötzlich ist kaum mehr etwas wie es auf den ersten Blick scheint und so manch einer ist nicht der, der er vorgibt zu sein …

Etwas wehmütig beendet Karl sein einwöchiges Praktikum im Rechtsmedizinischen Institut und trifft sich mit Marlene in ihrem neuen Detektivbüro. Beim Aufräumen des staubigen Dachbodens macht diese einen schockierenden Fund: In einer Holzkiste liegt eine Tote! Die Frau sieht so schön aus, dass sie Erinnerungen an das zauberhafte Schneewittchen hervorruft.

Karls Stimmung hebt sich augenblicklich: Ein neuer Mordfall und damit ein fabelhafter Grund, dass neue Detektivbüro Kessel & Monroe auf der Stelle einzuweihen!

Sofort machen die beiden sich an die Arbeit und finden rasch heraus, dass hinter dem „Schneewittchen-Fall“ womöglich ein Serienmörder steckt. Aber woran war Jule, die Mumie, gestorben? Und wie war es möglich, dass eine Tote auf Dauer ihr makelloses Aussehen behielt?

Im Laufe ihrer Ermittlungen, die den Computernerd Karl mit einer Art geistigem Verwandten konfrontiert, stoßen die beiden Hobbydetektive auf weitere rätselhafte Begebenheiten und müssen bald erkennen, dass in diesem Fall kaum etwas ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Autorin

Johanna Trommer, geboren 1981, wuchs in Stuttgart auf. Nach Beendigung ihres interdisziplinären Design-Studiums an der staatlichen Hochschule in Köln begann ihre berufliche Laufbahn als Redakteurin und Kinder- und Jugendbuch-Autorin. Aus der Idee, eine Kriminalgeschichte für Jugendliche in Stuttgart spielen zu lassen, entstand ihr erster Roman um den Computernerd und Hobbydetektiv Karl Kessen – „Mord im Opernhaus“.

„Der Schneewittchen-Fall“ ist nach dem zweiten Teil „Eine Leiche für die Katz“ bereits der dritte Fall für den beliebten Stuttgarter Meisterdetektiv.

Johanna Trommer lebt zusammen mit ihrer Familie in ihrer – und Karl Kessels – Heimatstadt Stuttgart.

Fazit

Auch wenn es sich eher um ein Jugendkrimi handelt, hat er doch schon mehr Spannung als ????? Für mich war es ein kurzes, aber spannendes Lesevergnügen.

Euer Deva

 

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