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Endometriose am Zwerchfell und Darm / & Buchempfehlungen (Werbung)

Hallo Ihr Lieben,

immer wieder werde ich angesprochen wie es mir geht, insbesondere die Endometriose betreffend. Grundlegend kann ich sagen: Seit der Not-OP vor bald vier Jahren geht es mir immer noch stetig besser, mein Körper erholt sich hammermäßig von dem zehnstündigen Eingriff.

Kurz für alle, die jetzt das erste mal reinlesen: Damals hatte die Endometriose, die über Jahre hinweg in einem Krankenhaus von den Ärzten „weggelächelt“ wurde, meinen Darm zersetzt, was sich letztlich mit einem Darmdurchbruch äußerte.

Ich hatte monatelang einen künstlichen Darmausgang und seit der Rücklegung von diesem immer wieder heftige Problemchen mit Verstopfung und Krämpfen nach einigen Nahrungsmitteln, die sich nach und nach herauskristallisieren…

Derzeit ist nur noch ein Organ unter ganz besonderer Beobachtung, da damals in der langen OP nicht auch noch ein Thoraxchirurg hinzugerufen werden konnte:
Mein Zwerchfell ist immer noch mit Endometrioseherden befallen.

Wie äußert sich Endometriose am Zwerchfell?

Vor allem sind SCHULTERSCHMERZEN während der Periode das Signal schlechthin, bei dem Endometriose Patientinnen aufhorchen sollten. Denn diese kommen in meinem Falle von der Endometriose am Zwerchfell. Dort läuft ein wichtiger Nerv entlang, der in den Arm ausstrahlt, genau wie die Schmerzen während der Periode, wenn das Zwerchfell entzündet ist.

Darmsanierung nach Stoma

Auch ein Thema, mit dem ich mich sehr beschäftige:

Nach der Rücklegung des Stomas wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und bekam keine Darmsanierung empfohlen. Heute im Nachhinein betrachtet ein richtig dummer „Fail“, denn wenn der Darm monatelang ruht, sterben natürlich auch die Mikroorganismen zum Großteil ab, die dieser benötigt um Nahrungsmittel zu verwerten. Die Folge:
Mein Darm kann derzeit nur noch Kohlenhydrate aufnehmen. Keine Spurenelemente, keine Vitamine, keine sonstigen wichtigen Elemente.

Und ich wundere mich, dass ich seit der Rücklegung des Stomas aufschwemme und nicht abnehme, egal was ich unternehme.

Das liebe Internet brachte mich dann an einen Verlag, in dem gleich zwei passende Bücher erschienen sind, die ich gerade verschlinge:

Das Buch „Natürliche Darmsanierung“ von Alexandra Stross hat mir die Augen geöffnet! Denn erst seit ich über diesen Titel stolperte (Danke an den Verlag für den Newsletter, in dem ihr über die Neuerscheinung informiertet!!!) habe ich einiges „verstanden“. Ich ließ einen Labortest machen, der mich ernüchterte: Mein Darm ist ziemlich hinüber. Er ist extrem durchlässig (was an den fehlenden Bakterien liegt) und kann fast nichts mehr. Er ist träge und unfassbar vollgestopft.

Seit dem bin ich dabei, die Tipps aus dem Buch umzusetzen. Ich werde Euch berichten, was sich verändert, kann aber jetzt, nach zwei Wochen bereits sagen: Ich habe keine Krämpfe mehr!!!!! Was für ein Fortschritt:-)

Und noch ein Buch empfehle ich allen Frauen, die Endometriose oder den Verdacht darauf haben:

Hier ist ein wunderschöner (ja, ich meine auch das Cover) Ratgeber erschienen, der von dem Endometrioseexperten Tamer Seckin verfasst wurde.

Ich verschlinge dieses Buch gerade und muss immer wieder den Kopf darüber schütteln, wie viel Wissen bisher immer noch nicht bis in unsere Krankenhäuser vorgedrungen ist. Das Buch hilft sehr, die Krankheit Endometriose zu verstehen und gibt viele Tipps, was man tun kann. Auch versteht man die Therapieformen und kann so für sich besser entscheiden, welche passend ist.

Ich grüße herzlich alle, die mit Endometriose zu kämpfen haben, sie gerade versuchen zu verstehen und wünsche Euch allen, dass ihr an gute Ärzte geratet. Denn das schlimmste, was vielen Patientinnen immer wieder passiert ist schlichtweg das Nicht-Erkennen. Leider. Und jedes Mal geht viel Zeit verloren, in der man die Lebensqualität unnötiger Weise nicht verbessern kann.

Liebe Grüße

Eure Mira

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